Das ist ...

30. April 2018

Street Dance (oder über das Loslassen)

Es braucht etwas Mut loszulassen. Aber keine Angst – es findet alles nur in deinem Kopf statt. Den schaltest du am besten aus. Die Rede ist nicht von Fallschirmspringen. Du musst dich auch von sonst keiner Klippe fallen lassen (oder vielleicht irgendwie doch…). Das ist … Street Dance.

Ein sanfterer Vergleich: Es ist, wie einen Rap-Song zu schreiben. Auch noch nie gemacht? Drei Punkte, die beim Reimen und beim Street Dance helfen:

1. Find the Beat

Hör auf zu denken, hör nur die Musik, finde den Beat. Kannst den Schalter kippen, Gedanken knicken. Die Uhr nicht mehr ticken hören, lass dich nur vom Beat betören. Lass dich fallen, nicht festkrallen, einfach wippen, keine Bremse drücken.

2. Get Hooked

The hook – der Aufhänger oder Refrain eines Rap-Songs hat zwei Aufgaben. Er soll Freude beim Zuhören machen, denn du hörst ihn während eines Songs immer wieder. Und er soll die Idee des Songs in deinen Kopf transportieren. In den Tanz übersetzt, haben die Hooks denselben Job. Die sich wiederholenden Schrittfolgen im Refrain sollen Freude machen, denn du tanzt sie während eines Songs immer wieder. Und sie transportieren die Idee oder das Gefühl des Songs in deinen Körper.

Im Reimleitfaden „Write your own Rhymes“ ist dieser Refrain Beispiel:

„I said a hip-hop, the hippie the hippie,
To the hip hip-hop, uh you don't stop the rockin',
To the bang bang, say up jumped the boogie, 
To rhythm of the boogie the beat.

The Sugarhill Gang, "Rapper's Delight"

Der Autor dieses Reimleitfadens findet: “That hook doesn't make any sense, but it is fun and oddly catchy.”  

Es muss also nicht alles Sinn machen. Aber Spass machen soll’s und dich nicht mehr loslassen.

3. Write/Dance the Song

Würdest du einen Rap-Song schreiben, wärst du jetzt soweit. Denn du hast dich auf die Herausforderung eingelassen, hast dich locker gemacht. Du hast einen Beat und er pulsiert in dir, du hast die Hooks und sie haben sich fest gehakt. Dann kannst du jetzt den Song drum rum schreiben. Im Street Dance geht es an dieser Stelle so weiter: Du fängst einfach an zu tanzen. Vielleicht macht’s (für Andere) keinen Sinn, aber dir macht’s Spass und es lässt dich nicht mehr los.

(Quelle: https://www.flocabulary.com/warp/hip-hop-songwriting/).

https://asvz.ch/sport/45723-street-dance

Rebecca Costabile, ASVZ-Mitarbeiterin

 

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