Das ist...

31. Januar 2018

Langlauf

Langlauf gilt als eine der ganzheitlichsten Sportarten überhaupt. Der Grossteil der Muskelgruppen ist an der Bewegung beteiligt, was das Training − sowohl in Bezug auf die Ausdauer, als auch auf das Gleichgewicht und die Kraft – sehr umfangreich und Langlauf zu den Sportarten mit dem höchsten Sauerstoffumsatz macht. Im Gegensatz zu anderen Ausdauersportarten werden Gelenke, Bänder und Sehnen nicht durch Stösse und Aufpralle traktiert.

Mit seinen eindrucksvollen Leistungen und Siegen im Weltcup, an der Tour de Ski oder an den olympischen Spielen trug Dario Cologna bereits vor Jahren dazu bei, dass das Langlaufen in der Schweiz prominenter wurde und sich zu einem festen Bestandteil des Winter-Breitensports mauserte. 1963 sang Vico Torriani noch «Alles fährt Ski, Ski fährt die ganze Nation». Heutzutage «langläuflet» im Winter alles. Der Engadin Skimarathon ist längst nicht mehr nur Ziel eingefleischter Langlauf-Fans, der schwedische Wasalauf dem Grossteil ein Begriff. Diese Beliebt- und Bekanntheit zeigt sich auch im ASVZ: «Die Langlauf-Angebote sind seit Jahren bereits kurz nach Anmeldebeginn sehr gut gebucht», sagt Jan Luternauer, Disziplinverantwortlicher Langlauf beim ASVZ.

Obwohl in verschiedenen Angeboten versucht wird, die Teilnehmenden auch für den klassischen Stil zu begeistern, gilt die grosse Nachfrage dem Skating-Stil. Das sei schade, denn auch der klassische Langlauf-Stil habe seinen Reiz und man könne dabei viel für den Skating-Stil mitnehmen, führt Jan Luternauer das ASVZ-Angebot aus.

In der Angebotsgestaltung wird neben dem Laufstil auch auf Vielfalt in Bezug auf die Intensität geachtet. Vom 2.5-stündigen Samstags-Training im nahegelegenen Studen über Wochenendkurse bis zu 5-tägigen Trainings-Camps kommen alle Interessierten auf ihre Kosten. Auch werden alle Leistungsniveaus bedient: Von Einsteigern über Geübte bis zu den fortgeschrittenen «Racern» liegt der Fokus insbesondere auf dem guten Abstoss und dem langen Gleiten. Je fortgeschrittener die Fähigkeiten, desto mehr wird an den Finessen gefeilt. Denn: Zu verbessern gebe es im Langlauf immer etwas. «Es ist eine extrem technische Sportart. Gerade für Einsteiger und das mittlere Niveau ist das regelmässige Erhalten von Inputs und Korrekturen wichtig. Danach gilt natürlich «üben, üben, üben» und möglichst viele Kilometer auf der Loipe abspulen», so Jan Luternauer. Weiter merkt er an: «Wenn man seinem Niveau entsprechend in der richtigen Gruppe ist, ist der Trainingseffekt und die Freude am Langlauf am Grössten».

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Silvana Ulber, ASVZ-Mitarbeiterin

 

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